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Martina Ertlmaier in Bestform

Großgundertshausen, 30.1.26

Beim jüngsten Schießabend der Schützengesellschaft sicherte sich Mathias Rank mit 81,8 Ringen den ersten Platz, gefolgt von Andreas Spreider (78,9) und Josef Wimmer mit 75 Ringen.

Bei den Damen erreichte Martina Ertlmaier 86,2 Ringe und Ursula Zeilmaier 76,4 Ringe.

Bei den Senioren erzielte Ludwig Spornraft 90,7 Ringe vor Josef Goldbrunner 88,9 Ringe.

Die Vereinsvortel gewannen Knut Schulz und Dieter Zeilmaier.

Bei den Laserschützen erzielte Erik Urban 66,1 Ringe, Emil Steffl 55,4 Ringe und Maximilian Pritscher 31,2 Ringe.

Die Schülerklasse konnte Severin Schmidbauer mit 87,0 Ringen für sich entscheiden vor Ludwig Schmidbauer (65,6) und Johnnes Oberhofer mit 60,7 Ringe.

Bei der Jugend erreichte Anton Azis Azam 85,4 Ringe und Johannes Rank 84 Ringe.

(Bericht von Martina Ertlmaier)

Johann Spornraft in Bestform

Großgundertshausen, 24.1.26

Beim jüngsten Schießabend der Schützengesellschaft sicherte sich Johann Spornraft mit 91,6 Ringe den ersten Platz, gefolgt von Otto Pritscher (87,3) und Josef Wimmer (84,3).

Bei den Damen erreichten Prechtl Simone und Birgit Steffl jeweils 91,4 Ringe vor Martina Ertlmaier (86,1). Sandra Wimmer und Melanie Spornraft sicherten sich den dritten Platz mit jeweils 77,5 Ringe.

Bei den Senioren erreichte Ludwig Spornraft 90,8 Ringe vor Josef Goldbrunner (88,8 ) und Bruno Steffl (86,7).

Die Vereinsvortel gewannen Otto Pritscher und Josef Goldbrunner.

Bei den Laserschützen erzielte Erik Urban 74,3 Ringe vor Emil Steffl (70,9) und Maximilian Pritscher 22,2 Ringe.

Bei den Schülern erreichte Severin Scbmidbauer 83,6 Ringe vor Ludwig Schmidbauer (72,9) und Max Goldbrunner (72,0).

Johannes Rank erreichte bei der Jugend 92,7 Ringe vor Anton Aziz Azam mit 83,6 Ringe.

Bericht von Martina Ertlmaier

Die Schäffler tanzen in unserer Gemeinde

Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Schäffler (Fassküfer, Fasshersteller), die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Er entstand ursprünglich in München.  Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich.

Neben den Tänzern gibt es Vortänzer, Fassschlager (die mit Hämmern auf Fässer schlagen), Spaßmacher („Kasperl“, die zum Beispiel die Lokalprominenz „derblecken“) und Reifenschwinger. Die Reifenschwinger schwingen Holzreifen, in denen auf einer kleinen Verdickung ein volles Wein- oder Schnapsglas steht (manchmal gar zwei oder drei), ohne etwas daraus zu verschütten. Abgesehen von den Spaßmachern, die ein buntes Kostüm tragen, sind alle in das Schäfflerkostüm mit schwarzen Schuhen, weißen Kniestrümpfen, schwarzer Kniebundhose, Schurzleder, roter Jacke und grüner Kappe mit weißem Federbusch gekleidet.

Die Abfolge der einzelnen Tanzfiguren:

Einmarsch

Mit Gruß und anschließender Aufstellung zum Kreis. Melodie: "Bayerischer Defiliermarsch"

Schlange

Diese Figur soll den Lindwurm darstellen, der nach der Sage aus der Erde kroch und mit seinem giftigen Hauch die Pest über der Stadt und seiner Umgebung verbreitete.

Laube

Die Laube zeigt, dass sich die Menschen damals aus Angst vor dem "schwarzen Tod" in ihren Häusern einsperrten. Die Tänzer rücken bei dieser Figur auf engstem Raum zusammen.

Kreuz

Das Kreuz ist ein Symbol des Glaubens und der Hoffnung. Der christliche Glaube gewann in der Bevölkerung durch diese schreckliche Seuche noch mehr an Bedeutung.

Krone

Das Symbol des damaligen Herrscherhauses (die Wittelsbacher unter Herzog Wilhelm IV., der auch 1516 das Reinheitsgebot des Bieres verabschiedete). Den Schäfflern wurde zugleich als Dank und Mahnung gestattet, ihren althergebrachten Tanz alle 7 Jahre aufzuführen.

Vier kleine Kreise

Dabei drehen sich jeweils 4 Grüppchen von 5 Schäfflertänzern ineinander. Das soll bedeuten, dass sich nach Abklingen der schlimmen Seuche das Leben wieder zu drehen beginnt. Wie in dieser Tanzfigur angedeutet vier Zahnräder, die sich miteinander drehen. Man findet sich wieder.

Changieren

Jeder Schäfflertänzer hat seinen eigenen Buchsbogen in der Hand und tanzt jedem Kollegen zweimal entgegen. Das bedeutet, dass jeder sein Leben wieder selbst in die Hand nahm und alle begrüßt, die ihm entgegenkommen und dem "schwarzen Tod" entronnen sind. Man kann auch sagen, dass das aneinander Vorbeitanzen ein Ausdruck von Lebensfreude darstellt. Die drei Schäffler in der Mitte stellen das "Reifenauftreiben auf ein Fass dar". Sie klopfen während des "Changierens" im 3er Schlag im Takt der Musik. Mitunter zeigen die drei an, dass trotz der neu gewonnenen Lebensfreude auch die Arbeit wieder zum Lebensalltag gehören soll, denn ohne Fleiß kein Preis.

Reifenschwung

Ein Reifenschwinger steht auf einem Fass und lässt kunstvoll einen Reifen mit einem gefüllten Weinglas über seinem Kopf kreisen, ohne einen Tropfen davon zu verschütten. Dieser Reifen symbolisiert den Kopf-, Hals- bzw. Bauchreifen, der die Dauben eines Fasses zusammenhält. Am Ende seiner Darbietung spricht der Reifenschwinger der umstehenden Bevölkerung neuen Lebensmut zu. Das "Gesundheit trinken" ist auch eine Erinnerung an die frühere "Krankheit".

Ausmarsch

Melodie: "Bayerischer Defiliermarsch"

Ein- und Ausmarsch erfolgen im Gleichschritt. Der eigentliche Tanz wird im Schleifschritt aufgeführt.

Die Tanzgruppen geben teilweise über 20 Vorstellungen am Tag. Bei der letzten Vorstellung der Saison wird nachts mit Fackeln getanzt, einer oder mehrere der Tanzreifen werden zerbrochen und ins Publikum geworfen.

[Quelle: Wikipedia]

Die Termine sind auf dem nachfolgendem Bild ersichtlich.

 

Schäfflertanz 2026

 Schützen in Topform

Großgundertshausen, 17.1.26

Beim jüngsten Schießabend der Schützengesellschaft sicherte sich Otto Pritscher mit 89,4 Ringen den ersten Platz, gefolgt von Josef Wimmer (87,8) und Mathias Rank mit 87,4 Ringen.

Bei den Damen erreichte Birgit Steffl 87,4 Ringe, Sandra Wimmer 75,6 Ringe und Ursula Zeilmaier 75,2 Ringe.

Bei den Senioren erreichte Bruno Steffl 91 Ringe, Josef Goldbrunner 89,4 Ringe und und Ludwig Spornraft 87,6 Ringe

Die Vereinsvortel gewannen Mathias und Annika Rank.

Den Geburtstagsvortel, gestiftet von Birgit Steffl, gewann Dieter Zeilmaier.

Bei den Laserschützen erzielte Emil Steffl 64,2 Ringe, Erik Urban 59,7 Ringe und Maximilian Pritscher 35,4 Ringe.

Die Schülerklasse konnte Stefan Rank mit 52,8 Ringen für sich entscheiden vor Larissa de Haan.

Bei der Jugend erreichte Anna Obermaier 89,1 Ringe.

Birgit Steffl stiftete für jeden Jungschützen einen Vortel.

(Bericht von Ursula Zeilmaier)

 Otto Pritscher Tagesbester

Großgundertshausen, 3.1.2026

Beim jüngsten Schießabend der Schützengesellschaft sicherte sich Otto Pritscher mit 86,7 Ringe den ersten Platz, gefolgt von Andreas Spreider (85,4), Johann Spornraft (78,8).

Bei den Damen erreichte Andrea Götz 85,6 Ringe vor Martina Ertlmaier (78,1) und Melanie Spornraft (58,7).

Bei den Senioren erreichte Josef Goldbrunner 84,3 Ringe vor Ludwig Spornraft (78,7)

Die Vereinsvortel gewannen Andreas Spreider und Ludwig Spornraft.

Bei den Laserschützen erzielte Maximilian Pritscher 48,4 Ringe.

Bei den Schülern erreichte Severin Scbmidbauer 82,8 Ringe vor Ludwig Schmidbauer (61,0) und Stefan Rank (54,5).

Anton Aziz-Azam erreichte bei der Jugend 67,7 Ringe.

(Bericht von Martina Ertlmaier)